| In Albuquerque New-Mexico
USA findet jedes Jahr vom 1. bis zum 2. Oktoberwochenende das
größte Ballontreffen der Welt statt. Es treffen sich
Ballonteams aus aller Welt. Seit 1998 nehme ich jedes Jahr an
diesem Treffen teil. Auch im Jahr 2002 werden wir mit unseren
Sonderformen "Elefant" und "Telefonzelle"
vertreten sein.
1987 fand das Spektakel
erstmalig statt - damals mit 200 Ballons. Seit 1996 waren es
immer mehr als 700 Teilnehmer. Die Ballon Fiesta ist zu einem
der meist fotografierten Event in den USA geworden.
Im Jahre 2000 wurden mehr als 1.000 Anmeldungen registriert -
aufgrund der kaum noch zu bewältigen Menge wurde ab 2001 die
Starterzahl auf 750 begrenzt sein.
Albuquerque ist die Ballon Hauptstadt der Welt - zum einen
begeistert der meistens kristallklare Himmel vor allem im
Oktober jeden Ballonfahrer sowie Zuschauer und zum anderen
spricht man bei der Gegend vom sogenannten Phänomen der
"Albuquerque Box" - diese ermöglicht einem
Ballonfahrer die Steuerung seines Gefährtes aufgrund eines hier
anzutreffenden Wettermusters in Kombination mit der besonderen
geographische Lage auf besonders perfekte, orchestrale Art, wie
man sagt.
mehr als 1.000 Heißluft- und Gas Ballons aus der
ganzen Welt.
Dieses Jahr wird versucht, einen Rekord aus dem Guinness Buch
der Rekorde zu brechen: Die Zahl der Ballonstarts innerhalb
einer Stunde. Momentan liegt dieser bei ca. 130, was den
Veranstaltern zufolge gut zu überbieten sein müsste, denn
bereits vor einigen Jahren gelang ein inoffizieller Rekord mit
über 650 Starts.
Wer dabei zuschauen möchte, der muss bereits früh auf den
Beinen sein. Ab 4.30 Uhr ist Einlass und wer Anstehen vermeiden
will, sollte auf jeden Fall vor 5.30 Uhr eintreffen.
Um 7.00 Uhr geht's schon meistens los. Die ersten kommen
bereits um 5.00 Uhr. Es stehen ein Dutzend Stände bereit, die
den 'Early birds' Frühstück anbieten.
Der Lage im Südwesten der USA angemessen, heisst der Frühstücksfavorit
hier 'Burrito' in allen Geschmacksvarianten.
Inside: Die BOX
Dabei handelt es sich um eine Kombination von Winden im unteren
und oberen Höhenbereich, die durch das Rio Grande Tal erzeugt
werden und die Sandia Mountains ihren Charakter beziehen.
Beim Start bläst der Wind aus Nordrichtung kalt und treibt die
Ballons in die eine Richtung; lässt der Ballonführer sein Gefährt
steigen, gerät er in Luftströmung, die ihn wieder zurück
treibt - daraus entsteht die Möglichkeit, in einer Art Box zu
manövrieren.
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